haleysteele Kunst in allen Lebenslagen 2012-06-25T08:49:32Z http://haleysteele.com/feed/atom/ WordPress Tim Haley <![CDATA[Der Einfluss der Farben in Grafikdesign, Werbung und Mode]]> http://haleysteele.com/?p=65 2012-03-07T13:11:42Z 2012-03-07T13:11:42Z Farben sprechen den Betrachter an

Die Werbebranche beschäftigt sich intensiv mit der Farbpsychologie und den Empfindungen, die durch Farben beim Betrachter ausgelöst werden. Beachtlich ist dabei die Übereinstimmung der Reaktion von Menschen auf bestimmte Farben. Einige Farben ziehen uns an, während uns manche Farbkombinationen eher abstoßen. So ergibt sich ein ganzes Spektrum an Möglichkeiten in der Gestaltung von Webseiten. Das macht Farben zu einem wichtigen Bestandteil von Grafikdesign und Internetwerbung.
Rot wird beispielsweise mit Aggression, Gefahr und Feuer, aber auch mit Liebe und Vitalität in Verbindung gebracht. Der Farbton entscheidet letztendlich ob der Betrachter Gefahr wittert oder sich positiv angesprochen fühlt. Für den Designer ein wichtiger Grund eine passende Farbe und den Farbton sorgfältig zu wählen.

Farben vermitteln Botschaften

Jeder Mensch verknüpft Farben mit bestimmten Botschaften oder Bedeutungen. Für Natur, Ökologie und Frische steht Grün, die Lieblingsfarbe von immerhin 12% aller Deutschen. Das macht sie auch als Farbe für Werbemittel oftmals zum Favoriten. Blau wird mit Fortschritt und Arbeit assoziiert. Für Sauberkeit und Hygiene steht Weiß, unschlagbar in der Waschmittelindustrie. Die Farbkombination Rot, Orange und Gelb, soll den Appetit anregen. Kein Wunder, dass diese Farben oftmals in Verbindung mit Nahrungsmitteln zu finden sind.
Botschaften und Aussagen werden durch die Wahl der richtigen Farbe unterstützt. Die passenden Farben und Farbkombinationen zu finden, ist also die Herausforderung. Eine heitere, unterhaltende Internetseite würde, in Grautönen und dunklem Violett, sicher wenig Begeisterung finden. Der Erfolg einer Webseite hängt also auch von einem guten Farbkonzept ab.

Farben und Farbmanagement auch online wichtig

Bestimmte Empfindungen zu wecken oder Reaktionen auszulösen, zählen zu den Hauptaufgaben von Farben im Grafik- und Webdesign. Deshalb ist die Farbgebung einer Webseite fester Bestandteil des Gestaltungsprozesses der Webdesign Firma. Anfangs werden die grafischen Elemente und die geeigneten Farben ausgewählt. Die dabei entstehende Farbpalette die bestimmte Emotionen wecken soll wird dann in das Gesamtkonzept übertragen.
Die Webdesign Firma sorgt dabei auch für das Farbmanagement. Dies ist eine Methode, um die zuverlässige Darstellung der Farben zu erreichen. Damit wird beispielsweise sichergestellt, dass die Farben in unterschiedlichen Browsern unverändert bleiben. Für einen professionellen und erfolgreichen Webauftritt ist die Erfahrung im Umgang mit Farben von großer Bedeutung.

]]>
0
Tim Haley <![CDATA[Die fünf populärsten Modedesigner]]> http://haleysteele.com/?p=31 2012-06-25T08:49:32Z 2011-11-26T07:33:07Z

Populäre Modedesignerin

Coco Chanel
Coco Chanel ist DIE Ikone unter den Modedesignern. Die im Jahr 1883 geborene Französin zeichnete sich nicht nur durch eine Vielzahl revolutionärer Modeentwürfe, sondern auch durch die Befreiung der Frauen von Korsetts aus. Mit ihrer Damenkleidung leistete Coco Chanel einen unschätzbaren Beitrag zur Emanzipierung der Frau. Das kleine Schwarze und das legendäre Chanel-Kostüm gehören zu ihren wichtigsten Werken, die sich bis heute ungebrochener Beliebtheit erfreuen.
Coco Chanel erlangte aber nicht nur durch ihre Mode Unsterblichkeit, ihr Duft Chanel No. 5 gehört zu den erfolgreichsten Parfums der Welt.
Coco Chanel starb am 10. Januar 1971 in Paris.

Karl Lagerfeld
Karl Lagerfeld wurde im Jahr 1933 in Hamburg geboren und übersiedelte noch als Kind zusammen mit seiner Mutter nach Paris. Dort begann er seine Laufbahn als Modeschöpfer im Hause Balmain, im Jahr 1984 wurde er Chefdesigner bei Chanel und führte das Traditionshaus zu neuem Ruhm. Neben seiner Tätigkeit für Chanel arbeitete Lagerfeld auch für andere Modehäuser wie Fendi sowie an seiner eigenen Modelinie.

Giorgio Armani
Der Italiener Giorgio Armani zählt zu den erfolgreichsten Modedesignern der Welt. Er gründete sein Unternehmen im Jahr 1974.
Als wichtige Punkte in seiner Karriere sind die Ausstattung der italienischen Luftwaffe, des Personals der Fluglinie Alitalia sowie die Bereitstellung der Garderobe für Richard Gere im Film “Ein Mann für gewisse Stunden” zu nennen.
Im Jahr 2000 setzte Armani 135 Millionen US-Dollar um und war somit der wirtschaftlich erfolgreichste Designer.
Der Stil von Armani kann als klassisch-schlicht mit dem gewissen Extra beschrieben werden, alles Schrille ist ihm fremd. Die von ihm entworfene Damenmode orientiert sich oft an Herrenkleidung.

Vivienne Westwood
Die englische Modedesignerin Vivienne Westwood verstand es früh, die Modewelt mit ihren vom Punk inspirierten Entwürfen zu schockieren. Doch Vivienne Westwood brachte nicht nur den Punk in die Haute Couture, sie lässt in ihren Kollektionen auch immer wieder vergangene Epochen aufleben.
Vivienne Westwood eröffnete im Jahr 1971 ihre erste Boutique und präsentierte im Jahr 1981 ihre erste selbst entworfene Modekollektion.

Yves Saint Laurent
Der Franzose Yves Saint Laurent gilt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Designer des 20. Jahrhunderts. Er begann seine Karriere unter den Fittichen von Christian Dior, in dessen Unternehmen er bis zum Jahr 1957 arbeitete. Der Hosenanzug für Damen, die Safarijacke und Kleider in Trapezlinie gelten als seine Meisterstücke, die die Modewelt revolutionierten und die Frauen von Wespentaille und Co. befreiten.
Yves Saint Laurent starb am 1. Juni 2008 im Alter von 71 Jahren.

Linktipps:

Shops für Modemarken:

Frontlineshop – hier unser Tipp: schöne Mäntel

Interessante Blogs zum Thema Mode:

http://www.styleclicker.net/

http://coutequecoute.blogspot.com/

http://www.modepilot.de/

http://twoforfashion.otto.de/

 

]]>
0
Tim Haley <![CDATA[Tipps für exklusive Wohnungseinrichtungen]]> http://haleysteele.com/?p=46 2011-12-07T10:39:23Z 2011-11-21T08:44:53Z Wenn es um die Einrichtung der eigenen Wohnung geht, legen die Meisten einen großen Wert auf ein exklusives und ästhetisches Design. Hierbei gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die man explizit nutzen kann. Der wichtigste Punkt bei der Einrichtung der Wohnung ist, dass man sich Gedanken darüber macht, was an welcher Stelle platziert und wie jeder Raum ausgestattet werden soll.

Eine erste Anlaufstelle für Inspirationen ist das Internet, das eine Vielzahl an Blogs, Shops und Portalen liefert. Vor allem in Online Shops wird man sehr schnell fündig und kann auf eventuell vorkommende Angebote sofort eingehen. Ein Vergleich des gewählten Produkts kann auch sehr hilfreich sein, um oftmals einige Kosten einsparen zu können. Es ist also allein durch das Internet möglich, seinen eigenen Geschmack zu finden und das passende Produkt zu wählen.

Linktipp Onlineshop: Lampen

Meistens kommt es vor, das einige Shops einen eigenen Wohnplaner anbieten, der die Produkte direkt im Browser zusammenstellt und anschließend in den Warenkorb zur Bestellung legt. Online einen virtuellen Raum einzurichten verhilft somit, seinen Wünschen nachzugehen und Schritt für Schritt zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen.

Neben dem Internet bieten sich auch noch Kataloge an, die meistens viele gute Designstücke beinhalten. Per Internet lässt sich auch hier eine Reihe an Anbietern herausfinden, die einem die neusten Einrichtungen präsentieren.

Linktipp Designstücke: Stilwerk

Wer seinen eigenen Geschmack nicht trauen kann, dem ist es als dritte Möglichkeit freigestellt, einen professionellen Inneneinrichter die Chance für kreative Verwirklichung zu geben. Es handelt sich meistens um qualifiziertes Fachpersonal, die den Kunden fachgerecht berät und beim Einkauf eine große Hilfe sein kann.

Es ist anzumerken, dass man eine Wohnung auch exklusiv und edel gestalten kann, ohne dass es so wirkt, als sei es zu viel. Es ist sehr leicht, seine eigenen vier Wände gut zu gestalten und anschließend zu entspannen und die freie Zeit wirklich in vollkommener Ruhe zu genießen.

Videotipp:

]]>
0
Tim Haley <![CDATA[Kunst und Visitenkarten]]> http://haleysteele.com/?p=26 2011-12-02T13:43:25Z 2011-09-16T14:13:57Z Ursprünglich stammt die Visitenkarte aus der guten alten Zeit als es noch kein Telefon gab. Man pflegte seine Kontakte und kam gesellschaftlichen Verpflichtungen nach, indem man sich in seiner Kutsche von Haus zu Haus fahren ließ, um Besuche – also Visiten – zu machen. Traf man die Dame des Hauses nicht an, hinterließ man seine Karte. Diese Visitenkarten waren groß genug, um auf der Rückseite noch eine schnell geschriebene persönliche Botschaft zu hinterlassen und oft genug waren sie kunstvoll gestaltet. Auf feinstem Büttenpapier prangten damals Wappen und Namenszüge in goldener Schrift.

Heute sind die meisten Visitenkarten profane Gebrauchsgegenstände, die im Heer der Karten, die man im Laufe der Woche so zugesteckt bekommt, oft völlig untergehen. Höchste Zeit also, die Tradition der ganz besonderen Visitenkarte mit dem künstlerischen Touch wieder aufleben zu lassen und Kunst mit Visitenkarten zu verbinden. Mein Tipp an sie wenn sie sich noch nicht allzuviele Gedanken über ihre Visitenkarte gemacht haben schauen sie doch einmal auf Visitenkarten-24 vorbei, für mich hat sich dieser Besuch auch gelohnt und wenn sie noch mehr erfahren wollen können sie sich ebenfalls hier informieren.

Von Malern sagt man nicht zuletzt, ihre besten Visitenkarten seien immer noch ihre Bilder. Doch wird man wohl kaum von einem Maler erwarten, dass er unter seiner Signatur auf einem Bild auch seine Kontaktdaten hinterlässt. Gerade deshalb hat heute natürlich jeder seriöse Künstler neben einem Internetauftritt auch eine individuelle Visitenkarte, die zum Kleinod wird, wenn sie einen winzigen Einblick in seine Arbeit gibt. Technisch ist es schon lange kein Problem mehr, ein verkleinertes Bild auf einer Visitenkarte unter zu bringen. Bilder hoch zu laden und damit individuelle Visitenkarten zu gestalten ist Dank der vielen Internetdruckereien heute ein Kinderspiel, und je höher die bestellte Stückzahl ist, umso geringer werden die Kosten. Was spricht also dagegen, sich selbst von einem Künstler ein Bild für die ganz persönliche Visitenkarte erstellen zu lassen? Wichtig ist dabei nur, dass man das Bild in Auftrag gibt und dem Künstler erklärt, wofür es gedacht ist, denn hier handelt es sich um eine Frage des Urheberrechts. Wenn der betreffende Künstler sein Ok gegeben hat, kann man das einmal gekaufte Motiv immer wieder verwenden. Viele Maler begreifen solche Übereinkünfte als kostenlose Werbung, schließlich werden ihre Motive dadurch verbreitet. Auf keinen Fall aber sollte man ein Bild einfach aus dem Internet kopieren und für eigene kommerzielle Zwecke wie Eigenwerbung per Visitenkarte nutzen, denken sie immer daran das es Urheberrechte gibt, wenn sie mehr über Urheberrechte erfahren wollen dann klicken sie bitte hier.

]]>
0
Tim Haley <![CDATA[Kunst in der Industrie]]> http://haleysteele.com/?p=23 2011-09-16T13:55:37Z 2011-09-16T13:55:37Z Kunst bedient sich häufig der Industrie und Industrie bedient sich der Kunst – so könnte man die Beziehung beider auf einen kurzen Nenner bringen. Große Künstler haben in der Moderne Themen der Industrie aufgegriffen und ihre künstlerische Visitenkarte in den großen Museen hinterlassen. Manche von ihnen haben direkt in Werkshallen gearbeitet, wo sie sich der verschiedenen Materialien bedienten, die dort eingesetzt wurden. Maler, Zeichner, Bildhauer oder Designer haben sich bei der Industrie einer Region bedient, an ihren Standorten gemalt und neue Sujets in die Kunst gebracht. Nicht nur das. Sie bedienten sich auch ungewöhnlicher Materialien, wie es Eva Hesse, Nicky de Saint Phalle oder Recebba Horn vorgemacht haben. Manche bezahlten dafür mit dem Leben, weil sie die Gesundheitsgefahren dieser neuen Materialien nicht erkannten. Kunst verführt geradezu dazu, mit jeder Art von Material zu experimentieren und es in neue Kontexte und Konzepte zu einzubinden.

Die Kunst hinterließ ihre Visitenkarte in der Industrie und umgekehrt. Große Industriestandorte und Industrielle konnten sich große Kunstmuseen und Sammlungen leisten, von denen die stillgelegten Standorte heute profitieren. Heute findet man sogar ganze Raffinerien oder Kohlegruben als Industriemuseen ausgewiesen. Auch so hat die Industrie ihre eigene Visitenkarte in der Kunst abgegeben. Heute ist es undenkbar, dass nur schöne Objekte der Kunst dienen. Die reale Lebens- und Arbeitswelt bietet Themen genug. Jegliches Material darf seine typische Visitenkarte in der Kunst eines Berufenen hinterlassen. Heute werden Kunst-Ausstellungen in Zechen veranstaltet und Künstler haben ihre Ateliers in stillgelegten Werkshallen aufgeschlagen. Kunststoffe, Metalle und Hightechmaterialien jeglicher Art wurden zu Kunstobjekten. Auch bedeutende zeitgenössische Industriedesigner haben ihre Visitenkarte in der Kunst hinterlassen. Zum Teil regen Hersteller von Papier oder Kunststoffen zu Kunstwettbewerben an. Kunst und Industrie sind kein Widerspruch, sondern bilden ein spannendes Arbeitsfeld, in dem Ungewöhnliches entsteht.

Gefällt einem ein Künstler auf einer Kunstmesse, sollte man sich einfach seine Visitenkarte geben lassen und ihn im Atelier besuchen. Hier erfährt man nicht nur, wie er arbeitet, sondern kann Kunst und Industrie im Kontext wachsen sehen. Künstler beachten während der Arbeit an Industriestandorten und mit industriellen Materialien nur selten ihren gesundheitlichen Schutz. Sie sind zu beschäftigt damit, einer kreativen Idee Gestalt zu geben.

]]>
0
Tim Haley <![CDATA[Die Kunstmetropolen, die man gesehen haben sollte]]> http://haleysteele.com/?p=18 2011-12-02T13:41:38Z 2011-08-23T11:45:51Z Ob in den Straßen, ob in Museen – Kunst gibt es überall zu sehen. Doch wohin sollen Städtereisen gehen, will man sich in ihr verlieren, sie an jeder Ecke erleben?
Kein Weg führt an der Kunstmetropole New York vorbei. Hier trifft Urban Art und Street Art auf die Kunst der Moderne und der Antike. Werke sämtlicher Künstler aus den wichtigen Epochen, ebenso wie die der Vertreter der Underground Art, sind hier ausgestellt.
Auch sind Städtereisen in die Metropole Paris kaum umgehbar, ist man auf der Suche nach Kunst. Die Stadt der Liebe ist auch die Stadt der Impressionisten. Monet, Renoir, Delacroix, van Gogh und viele andere Zeitgenossen sind hier in den zahlreichen Museen vertreten. Doch nicht nur die gilt es zu bestaunen: Quartier für Quartier, Metrostation für Metrostation und Haus für Haus sind eine Kunst für sich. Bei Städtereisen nach Paris also vor lauter Louvres und Musée d’Orsays nicht den architektonischen Aspekt aus dem Auge verlieren.
Von unserem Nachbarn nun nach Übersee: Sind Städtereisen geplant, sollte man London nicht vergessen. Hier kann man alte und neue Meister bewundern und zahlreiche Ausstellungen besuchen. Doch auch durch die Straßen schlendern erfreut jedes Künstlerherz, denn nicht umsonst ist die Stadt London ein beliebtes Fotomotiv auf Leinwand und Bildern.
Junge, moderne, zeitgenössische Künstler treffen auf Tempel und Kirchen. Das kann nur Singapur! Städtereisen in diese beliebte Metropole sind absolut lohnenswert, lässt diese Stadt einen doch über das Zusammenspiel von beständiger Tradition und futuristischer Kunst staunen. Wer glaubt, das kann nicht harmonieren, sollte sich beim Buchen der anstehenden Städtereisen an Singapur erinnern.
Apropos Tempel: Wie wäre es mit einem Kurztrip nach Rom? Neben dem Besuch gigantischer Bauwerke gibt es hier auch einiges aus der Kunstgeschichte zu erfahren. Tizian, Rubens und Raffael warten, um nur drei der vielen bedeutenden Künstler dieser atemberaubenden Stadt zu nennen.
Aber was liegt näher, als unserer Hauptstadt einen Besuch abzustatten? Denn was Galerien, Museen und Architektur angeht, steht Berlin den anderen Kunstmetropolen in keinster Weise hinterher. Im Gegenteil: Sie ist der größte Galerienstandort Europas.

]]>
0
Tim Haley <![CDATA[Kann eine Markenagentur Kunst hervorbringen?]]> http://haleysteele.com/?p=10 2011-12-02T13:41:54Z 2011-08-23T09:31:34Z Wenn man der Selbstaussage jeder Markenagentur glauben schenkt, so können die alles, auch Kunst hervorbringen. Eine Marke ist schließlich etwas, was jeder kennt, weil er es mit einem bestimmten Image verbindet.
Nehmen wir zum Beispiel einmal den guten alten Picasso. Jeder weiß, dass echte Picassos unbezahlbar sind. Warum ist das so? Weil Picasso eine Marke ist. Er hat es eben, im Gegensatz zu Kollegen wie van Gogh, der zu Lebzeiten seine Bilder einfach nicht los wurde, verstanden, sich selbst und seine Bilder zur Marke zu machen. Er war seine eigene Markenagentur. In der Kunstszene gilt Picasso deshalb nicht nur als begnadeter Maler, sondern vor allem als Marketinggenie. Hätte van Gogh eine Markenagentur gehabt, wären ihm der Wahnsinn und das abgeschnittene Ohr sicher erspart geblieben.
Bleiben wir aber jetzt bei Pablo Picasso, dem Unbezahlbaren. Der Begriff „Kunst“ ist dehnbarer als Kaugummi. Wie viele Sammler oder ansatzweise Kunstinteressierte können einen der abstrakten späteren Picassos vom Bild eines Fünfjährigen wirklich unterscheiden? Trotzdem verspricht ein Original von Picasso auf einer Kunstauktion dem Verkäufer ein Vermögen, während genau das gleiche Bild nichts wert wäre, wenn es vom fünfjährigen Kevin aus dem Kindergarten neben dem Auktionshaus signiert wäre. Hätte Kevin aber eine Markenagentur, müsste er sich um seinen ersten Porsche sicher keine Sorgen machen. Woran das liegt?
Sehen wir uns einmal näher an, wie eine Markenagentur arbeitet. Um eine Marke zu etablieren, bedarf es einer Markenstrategie. Wofür soll die Marke stehen? Welches Lebensgefühl soll sie vermitteln? In welchem Preissegment soll sie angesiedelt werden? Wie soll sie vertrieben werden? Wer ist ihre Zielgruppe? Das alles sind Fragen, die eine Markenagentur stellt und auch gleich beantwortet. Schon rollen die Werbemechanismen der Marktwirtschaft drauf los.
Wenn nun also eine Markenagentur, wie z.B. die S-Company einen unbekannten Künstler aufbaut, denken wir uns zum Beispiel einen Brasilianer aus, der ausschließlich grüne Schweine auf Toast malt, dann wird sie erreichen, dass früher oder später die grünen Schweine in jedem Möbelhaus als Kunstdruck zu haben sind, während die Originale in unbezahlbare Sphären verschwinden. Wer hat dann noch das Selbstvertrauen, diese grünen Schweine nicht für Kunst zu halten? Kaum jemand – denn Markenagenturen wissen, was sie tun.

]]>
0
Tim Haley <![CDATA[Was ist Kunst? Realitätsbegriff]]> http://haleysteele.com/?p=8 2011-12-02T13:42:14Z 2010-10-25T09:57:53Z Wenn ein künstler meint, 4 schwarze rechtecke erfüllen die bedürfnisse des betrachters, ok, solange sich wirklich solche betrachter finden. aber ich finde es etwas daneben, dafür dann 5-stellige beträge zu nehmen. Naja, das mit den Preisen in der so genannten Kunstszene hat ja weniger damit zu tun, das die Künstler immense Beträge für ihre Kunst verlangen, sondern eher damit das die Menschen unserer Gesellschaft bei denen es vor lauter Reichtum nicht mehr reicht sich den jedes Jahr den neusten megateuren unterwassermundgeklöppelten Supersportwagen zu kaufen, sondern die dann irgendwelche Kunstobjekte kaufen (Hauptsache teuer) um sich von den anderen Multimilliardären abzusetzen. Dann lagern die Objekte ein paar Jahren in irgendwelchen Tresoren und werden dann (noch teurer) wieder versteigert. Man braucht nicht zu glauben das der Konsumrausch endet wenn man ein paar Millionen oder mehr auf der hohen Kante hat, er erreicht nur andere Dimensionen. Mein Kunstbegriff (um mal zum Thema zurückzukommen): Es kommt bei Kunst nicht auf den “handwerklichen” Aspekt(ist in der heutigen Zeit der Fotographie, des Computers etc. auch idiotisch) an. Es kommt darauf an das der Künstler/in mit dem was er da erschafft eine, wie auch immer geartete, Botschaft oder einen Inhalt transportiert, der bei mir dann auch ankommt. So machen (für mich) auch Kunstarten wie z.B. der Dadaismus einen Sinn auch wenn es auf den ersten Blick keinen “kunsthandwerklichen Wert” hat.

]]>
0
Tim Haley <![CDATA[Ab wann ist denn Kunst Kunst?]]> http://haleysteele.com/?p=6 2011-12-02T13:42:33Z 2010-10-25T09:52:14Z Wenn ich mir so manche digitale Kunstwerke anschaue, dann frage ich mich warum das jetzt Kunst sein soll. Ich betrachte Kunst als eine spezielle Form der Kommunikation. D.h. es gibt einen Sender, eine Nachricht und einen Empfänger. Wenn eines dieser Dinge fehlt, wird es schwierig, noch von “Kunst” zu reden. Zumindest aber ich halte diese Art “Kunst” dann für uninteressant. – Wohl kaum jemand wird einen Sonnenuntergang als “Kunst” bezeichnen. (Ist ja auch “Natur”.) Hier fehlt der Sender. – Wenn die Nachricht fehlt, wird man es in der Regel gar nicht als Kunst erkennen können. Man stelle sich einen “Künstler” vor, der seine “Kunstwerke” lediglich denkt. Aber nicht realisiert und nicht einmal darüber redet, aber eine begeisterte Anhängerschaft hat. – Und drittens: ein Werk, bei dem nicht die geringste Chance besteht, daß es jemand zu Sehen, Hören, usw. bekommt, ist ziemlich überflüssig. (Natürlich ist es nicht verboten so etwas zu tun. Wenn jemand Spaß daran hat, soll er doch. Interessiert mich dann aber nicht.) Richtig interessant wird es also (für mich) erst dann, wenn eine Botschaft transportiert und diese auch verstanden wird. Ein weit verbreitetes Mißverständnis ist die Annahme, die Bedeutung einer Nachricht würde durch den Sender bestimmt. Das stimmt nicht ganz. Der Sender hat lediglich diese Absicht. In Wahrheit ist der Empfänger dabei viel wichtiger. Nur hat der keine Kontrolle über die Form der Nachricht. Wenn beispielsweise ein Engländer zu einem Deutschen das Wort “Eagle” sagt, wird der Deutsche natürlich an einen “Igel” denken. (Immer voausgesetzt, der Deutsche kann kein Englisch.) Wenn Du also mit manchen digitalen Kunstwerken nichts anfangen kannst, dann gehörst Du vermutlich einfach nicht zur Zielgruppe. Es bleibt trotzdem noch Kunst – aber eben Kunst, die Dich nicht interessiert.

]]>
0